Café Slavia – Tradition im Stadtzentrum!
Das Café Slavia befindet sich im Herzen Prags gegenüber dem tschechischen Nationaltheater in der Národní trída (Nationalstraße). Nach jahrelangen Renovierungsarbeiten wurde es im Jahr 1997 wiedereröffnet.
An den Wänden kann man auf Bildern sehen, wer beispielsweise in der bewegten Vergangenheit des Hauses zu den Gästen zählte. Wegen seiner Nähe zum Nationaltheater waren viele Schauspieler, aber auch Schriftsteller und andere prominente Prager regelmäßig zu Gast. Nicht zuletzt der vor kurzem verstorbene ehemalige Präsident Václav Havel kam gerne hierher.
Das Interieur wurde im Stil der dreißiger Jahre restauriert. Aufgrund seiner Lage direkt an der Moldau bietet das Café eine wunderbare Aussicht auf den Fluss. Besonders begehrt sind daher bei den Gästen die Tische an der über eine Ecke verlaufenden Glasfront, um den schönen Blick genießen zu können. Aber auch ansonsten kann man ein gemütliches Plätzchen finden.
Im Café Slavia findet man vorwiegend Touristen, die es sich bei einem Kaffee oder einer Schokolade und einem schönen Stück Apfelstrudel oder mit einer großen Portion Palatschinken gut gehen lassen. Aber auch Prager kommen hierher, wenn sie einen speziellen Ort für ein Gespräch suchen. Neben den klassischen Café-Spezialitäten kann man aber auch tschechische und internationale warme Speisen bekommen.
Regelmäßig kann man zu bestimmten Zeiten auch den Klängen eines Klaviers lauschen, das die spezielle Atmosphäre noch verstärkt. Oft reicht die Zahl der Tische für den Ansturm der Gäste nicht aus und es wird dadurch manchmal eine gewisse Hektik ausgelöst. Aber das nimmt man als Gast in Kauf und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern durch das faszinierende Ambiente ablenken.
Trotz des Stimmengewirrs der Menschen aus vielen Ländern gelingt es ohne Probleme, nicht nur den Blick aus dem Fenster, sondern auch die Gedanken ein wenig schweifen zu lassen. Vielleicht um das zuvor in der Stadt Gesehene oder einen schönen musikalischen Abend im gegenüberliegenden Národní divadlo (Nationaltheater) noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen.
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